Sparen kann tödlich sein. Neumann ist davon überzeugt, dass das für die Kultur zutrifft, schreiben Tim Ackermann und Eckhard Fuhr nach einem Interview mit Kulturstaatsminister Neumann in der Welt Online.
Der Kulturstaatsminister postuliert in diesem Interview unter anderem, dass das Internet nur durch die kreativen Leistung von Urhebern attraktiv sei und – hier wird es abenteuerlich – dass diese Inhalte nur entstehen würden, wenn die Urheber finanziell honoriert würden. Seltsam, dass der Kulturstaatsminister so genau darüber Bescheid weiss, 1.) was die Nutzer des Internets attraktiv finden und 2.) warum Menschen an der Generierung von Internet-Inhalten teilnehmen.
Ich finde es schon einigermaßen erstaunlich, dass ein Kulturstaatsminister den Unterschied zwischen Gratis und Frei nicht kennt.