Unser aller Blick ist von einer ausklingenden Ära geprägt

Eine hervorragende Rede zum Urheberrecht von Wolfgang Blau, dem Chefredakteur von Zeit Online, kann man hier nachhören. Der Ton ist anfangs etwas dürftig, wird dann aber sehr gut.
http://youtu.be/3wGjsLHoxl8 .

Wann ist geistiges Eigentum gerecht?

Viele philosophische Diskrepanzen in der Debatte ums Urheberrecht und die Legitimität des sogenannten Geistigen Eigentums entstammen Mißverständnissen, postuliert die Zeit Online. Eine überraschend unvoreingenommene Exkursion in die Ideengeschichte des Eigentums, der mich optimistisch in Bezug auf den Journalismus macht.

Paulo Coelho: Das Urheberrecht ist eine Erfindung der Geschäftswelt, nicht der Autoren

Das Urheberrecht schütze das Geschäft und nicht die Urheber, sagt Paulo Coelho in einem sehr lesenswerten Interview mit der Zeit. Seine Idee, so der brasilianische Erfolgsautor,  sei die Idee des Teilens. Wenn du nicht teilst, dann existierst du auch nicht.

Schön finde ich an diesem Gespräch, dass es meine Lust auf Lesen revitalisiert. Fast schon wollte ich zum Wahlanalphabetismus konvertieren. Ich verliere nämlich die Lust am Lesen beim Verfolgen dieser geistlosen Debatte und dieser permanenten Selbstverstümmelung von Autoren, die sich freiwillig von Kulturschaffenden zu Produzenten geistigen Eigentums degradieren.

Gema wehrt sich gegen Klubkiller-Vorwürfe

Gema-Direktor Schmid sagte zu Klagen der Klubs über drastische Mehrkosten: Ich sehe es so, dass sie bislang viel zu wenig gezahlt haben, berichtet Zeit Online.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang Tangoparties. Kürzlich klagte ein Tanzlehrer über die horrenden Gebühren für eine Milonga. Das wirft die Frage auf, wieviele Tango-Musiker in Buenos Aires eigentlich Honorare von der Gema beziehen.

Ein bisschen Remix, ein bisschen Überwachung

Das Arbeitspapier mit 15 Vorschlägen der stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden Günter Krings und Michael Kretschmer (beide CDU) soll ein “Signal der Besonnenheit” in der aufgeregten Debatte sein, berichtet Patrick Beuth in Zeit Online.

Urheberrecht – Schwarz-Gelb einigt sich auf Leistungsschutzrecht

Das Justizministerium arbeitet an einem Leistungsschutzrecht, das sich viele Zeitungsverleger wünschen. Befürchtungen der Kritiker scheinen sich dabei zu bewahrheiten, berichtet Kai Biermann in Zeit Online. Die in diesem Artikel diskutierte Praxis der Snippets und Zitate interessiert mich natürlich besonders, da das Thema auch diesen Blog betrifft.

Informationsgesellschaft: Am Medienpranger

Was wir durch die Piraten erleben, ist das Erlöschen der »Zugangsberechtigung« für gesellschaftliche Diskurse, sagt Frank Schirrmacher im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo in der Zeit.

Warnhinweise: “Dem Urheberrecht droht ein Legitimationsverlust”

Im Bundestag haben Experten über Urheberrecht und Warnhinweise an Filesharer diskutiert, berichtet Kai Biermann in der Zeit.

Urheberrecht: Nach einer Revolution muss man neue Regeln finden

Viele Verbraucher wissen nicht, wo Legalität endet und Unerlaubtes beginnt, schreibt Gerd Billen in der Zeit.

“Wir sind die Urheber”: Tot war der Autor nie

Der ZEIT-Aufruf versucht, einen Keil zwischen die Kreativen zu treiben, schreiben Gerald Raunig und Felix Stalder in der Zeit.

Urheberrecht: “Wir scheißen aufs Gesetz”

Gemessen am Kriterium “Aufmerksamkeit”, war der Aufruf der Autoren zum Urheberrecht extrem erfolgreich, schreiben Maximilian Probst und Kilian Trotier in der Zeit.

Rechte von Autoren: Lassen Sie mich durch, ich bin Urheber!

Die wenigen Sätze unter dem Titel “Wir sind die Urheber” haben so wenig Substanz, dass sie wie Buchseiten mit Säurefraß zerbröseln, wenn man sie näher betrachten will, schreibt Wolfgang Tischer in der Zeit.

Internet Internet-Nutzer und Urheber kommen ins Gespräch

Auf Initiative des Blogs iRights.info kamen am Freitag in Berlin etwa 45 Teilnehmer von Seiten der Internet-Nutzer und der Urheber zusammen, berichtet die Zeit.

Die Attacke: Wie die Künstler um ihre Rechte kämpfen

Es ist in der heftig geführten Debatte um das Urheberrecht keineswegs das erste Mal, dass sich Künstler zu Wort melden, schreibt in der Zeit.

YouTube ist nicht das Internet

Im Streit zwischen der Gema und den Publishern geht es um Geld, Kontrolle und unsere moralischen Wertvorstellungen, meint Miguel E. Riveros Silva in der Zeit.

Kreativität muss sich für Künstler auszahlen

Künstler sollen von ihren Werken leben können, ohne kellnern gehen zu müssen, meint Conrad Fritzsch in der Zeit.

Tausche Gage gegen Rechte

Nur für einige Beteiligte an der Produktion eines Film wie den Regisseur oder den Drehbuchautor gilt … das Urheberrecht, mit dem ihnen per Gesetz eine angemessene Bezahlung für ihr Werk zugestanden wird, schreibt Tatjana Kimmel-Fichtner in der Zeit.

Tod des Autors

Verschluckt die moderne Gesellschaft das Subjekt?, fragt Thomas Assheuer in der Zeit.

Bundesländer verzichten auf Schultrojaner

Die Kultusminister wollen nun andere Mittel gegen Urheberrechtsverstöße finden, berichtet die Zeit.

So funktioniert der Musikmarkt

Wie läuft eigentlich das Musikgeschäft? fragt Peter Tschmuck in der Zeit.

Das Ringen um eine Reform

Wie schützt man sowohl Künstler als auch das offene Internet?, fragt Jessica Brau in der Zeit.

“Urheberrecht darf im Alltag keine Rolle spielen”

Privates Tauschen freigeben, auf Breitbandanschlüsse eine Gebühr erheben – mit diesen Vorschlägen ließe sich der Streit ums Urheberrecht lösen, meint Leonard Dobusch in der Zeit.

“Die Polizei schicken?”

Jens Seipenbusch, Informatiker und Pirat der ersten Stunde, streitet in der Zeit mit dem Medienrechtler Jan Hegemann über das Urheberrecht.

Billiger als kaufen, besser als klauen

Legale Streaming-Angebote sind keine Patentlösung für die Urheber, schreibt Astrid Herbold in der Zeit.

Keine Angst vor den Piraten!

Sie sind der Schrecken der anderen Parteien und werden als Dilettanten kleingemacht. Zu Unrecht, findet Giovanni di Lorenzo in der Zeit.

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