Der “Tag des Geistigen Eigentums” beim BDI – die Nachlese aus der Sicht der FSFE

Über eine Veranstaltung des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) am 26. April 2012 zum “Tag des Geistigen Eigentums” ins Haus der Deutschen Wirtschaft berichtet Mirko Boehm von der Free Software Foundation Europe in netzpolitik.de.

„Urheberrecht darf im Alltag keine Rolle spielen“

Privates Tauschen freigeben, auf Breitbandanschlüsse eine Gebühr erheben – mit diesen Vorschlägen ließe sich der Streit ums Urheberrecht lösen, meint Leonard Dobusch in der Zeit.

Viel zu groß für die Scheune

Bei der Berliner re:publica, eine der wichtigsten Konferenzen zu Blogs, sozialen Medien und die digitale Gesellschaft, wird das Urheberrecht im Netz eine wichtige Rolle spielen, berichtet Christine Badke im Kölner Stadtanzeiger.

Urheberrechtsoffensive 2012

Internetseite der Piraten-Partei zum Urheberrecht.

Angela Merkel fordert Schutz des Urheberrechts

Bundeskanzlerin Angela Merkel will Shitstorms im Internet trotzen, berichtet Katrin Haase auf musikmarkt.de

Copyright or wrong? – Phillip Boa zum Thema Urheberrecht

Sven Regener hat seine Coolness geopfert für eine nachfolgende Musiker-Generation

„Piraten kommen vom Kindergarten in die Politik“

Die auf Dauer einzige Möglichkeit zur „Wertschöpfung“ ist die Bezahlung der einzelnen Aufführung beziehungsweise Nutzung des betreffenden Musikwerks, sagt Wolfgang Rihm in Welt Online.

Urheberrecht und Lobbyisten – Die Copyright-Kriege

In den vergangenen Jahren hat zunächst die Musik-, dann die Filmindustrie versucht, ihre bewährten Vertriebsmodelle im digitalen Zeitalter zu verteidigen. Beide bedienten sich einer doppelten Strategie. Zum einen schalteten sie Werbekampagnen, um die Öffentlichkeit für ihre Belange zu sensibilisieren („Raubkopierer sind Verbrecher“). Zum anderen betrieben sie massive Lobbyarbeit für ein schärferes Urheberrecht, schreibt Katharina de la Durantaye auf Cicero.

Das Patentrecht gehört genauso auf den Prüfstand wie das Urheberrecht

“In der Industrie werden 3D-Drucker schon seit längerem eingesetzt. Auch für Zuhause gibt es schon einige Open-Source-Geräte, die immaterielle, digitale Designs per Knopfdruck in die Kohlenstoffwelt überführen. Der große Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt blieb bisher aus. In diesem Jahr soll sich das ändern. Weltweit entstehen kleine Unternehmen, die ihre 3D-Drucker-Modelle im Crowdfunding-Prinzip an die bastelwillige Masse bringen wollen. Eine Verbreitung der Technologie könnte die Industrie und Produktion, sogar die Wirtschaft wie wir sie kennen, komplett verändern. Die Urheberrechtsdebatten der vergangenen Jahre wirken bei dieser Aussicht fast wie eine unterhaltsame Kurzgeschichte”, sagt die Commons-Expertin Silke Helfrich im Interview mit Deutschland Radio Kultur.

Gegenwind auch beim Thema Urheberrecht

57 Prozent der Deutschen glauben nicht an einen langfristigen Erfolg der Piraten, glauben Dominik Rzepka und Kathrin Wolff im ZDF (Das glaubten viele auch vom öffentlich rechtlichen Rundfunk – Anmerk. d. H.).

Vor dem Parteitag der Piraten: Verbände fordern mehr Schutzrechte

Die Verlegerverbände verlangen ein Leistungsschutzrecht und der BDI das Acta-Abkommen, bloggt Jan Hauser für die FAZ.

Wenn Kunst und Kommerz sich küssen

In der primitiven Welt der Piraten singt es sich einfach, berichten Rainer Hank und Georg Meck in der FAZ. Ganz im Gegensatz zur unglaublich komplexen und tiefschürfenden Welt von Hank und Meck, die zumindest ohne jede Dissonanz ins oportunistische Horn tröten.

Urheberrechtsgesetz: Faire Bezahlung für die Kunst?

Ein Gefecht ist im Gang. Es geht um Urheber- und Verwertungsrechte, boggt Stefan Grissemann in Profil Online.

Oder auch: „Nicht der Rezipient ist dein Kontrahent, sondern der Verleger“

Just jetzt entdecken vor allem die Vermarkter die Rechte der Urheber und machen sich für sie stark, sehr stark – bzw. schieben sie vor: Internet, Gratiskultur – die „Kreativen“ müssen unbedingt geschützt werden, es braucht ein Leistungsschutzrecht! Noch so ein Missverständnis. Das ist ein „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“ – nicht eines für Kreative, Schaffende, Künstler. Mir völlig unverständlich, dass sich die Kreativen vor diesen Karren spannen lassen. Und im Fall der 51 Tatort-Drehbuchautoren ausgerechnet die, die schon jetzt quasi per „Flatrate“ (Rundfunkgebührenpflicht) fürstlich entlohnt werden, schreibt Matthias Kabel auf Photoscala.

Programmatik im Fluss

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen basieren nach dem Verständnis der Piraten auf einem veralteten Verständnis von, wie sie hervorheben, „sogenanntem“ geistigen Eigentum, schreibt Manfred Schäfers in der FAZ.

Merkel sucht Schulterschluss mit Kreativen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht den Schulterschluss zwischen Kreativen und Politik, berichtet das Handelsblatt.

Cispa: US-Abgeordnete stimmen für Staatszugriff auf Providerdaten

Der Cispa-Entwurf bekam eine Mehrheit im Repräsentantenhaus der USA, berichtet der Spiegel.

Neue Medien, neues Urheberrecht?

Urheber werden zukünftig nicht mehr für die Vervielfältigung bezahlt werden, sondern für die Veröffentlichung, bloggt Björn Jagnow hier.

„Blanker Anachronismus“

Das bestehende Urheberrecht trägt nur dazu bei, dass erfolgreiche Künstler und die Funktionäre immer reicher werden, sagt Konzertveranstalter Berthold Seliger in der Frankfurter Rundschau.

Die Umsonstkultur schafft einen neuen Markt

Wir haben Verleger, Musiker und andere Künstler nach ihrer Meinung zur Kulturflatrate und zu Urheberrechten befragt, schreibt Christian Schlüter in der Frankfurter Rundschau.

Auch Risiko muss honoriert werden

Ein Gespenst geht um in Deutschland: Das Urheberrecht, schreibt Jo Lendle in der Welt.

„Tatort Urheberrecht“ – eine Podiumsdiskussion

Das „Miteinander-Schweigen“ zum Urheberrecht möchte Twittwoch e.V. mit einer Podiumsdiskussion am 4. Juni 2012 um 20 Uhr im Münchner i-camp beenden, berichtet Twitwoch auf ihrer Webseite.

„Die Polizei schicken?“

Jens Seipenbusch, Informatiker und Pirat der ersten Stunde, streitet in der Zeit mit dem Medienrechtler Jan Hegemann über das Urheberrecht.

Copyright or wrong? – Frank Spilker zum Thema Urheberrecht

Ich glaube nicht, dass es Sinn macht, sich an überholte Modelle zu klammern, schreibt Frank Spilker in Rolling Stone.

Sven verstehen helfen

51 von über 350 400 Tatortautoren haben sich zu einem etwas seltsamen offenen Brief hinreißen lassen, bloggt John Weitzmann auf netzpolitik.org