Plattenladen? Herunterladen!

Der Schlüssel zum Habenwollen ist schlicht und ergreifend: Liebe, schreibt Dietrich Brüggemann im Tagesspiegel Kultur.

Die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher, so schreibt er, befürchteten eine Entwicklung, bei der ihre gesamte Arbeit von gierigen, bleichen Computerkindern ins Netz gestellt wird und sie beziehungsweise wir alle verhungern. Man fragt sich schon, ob die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher tatsächlich glauben, dass diese gierigen, bleichen Computerkinder andernfalls ihr Klientel wären. Ich habe daran so meine Zweifel. Ich jedenfalls kaufe ein Buch, wenn ich in einem pdf-File ein paar Seiten daraus gelesen habe, denn ich habe keine Lust abends auch noch mit dem Laptop im Bett oder am Wochenende in den Isarauen zu liegen. Das ist doch eine lächerliche Idee. Man bittet den Verkäufer im Buchladen doch auch nicht darum, das Buch auszupacken (eine Unsitte der Buchsupermärkte, unausgepackte Bücher ins Regal zu stellen), um es dann dort kostenlos zu lesen. Oder sei Ihr früher in den Plattenladen gegangen, um dort Musik zu hören?

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