Urheberrecht: Zwischen Abmahnindustrie und Kulturflatrate

Das Urheberrecht sei zu einem „Vernichtungsrecht zugunsten privater Verwerter“ verkommen, zitiert Stefan Krempl auf Heise.de den Hörstückautor Alban Nikolai Herbst.

One Response to Urheberrecht: Zwischen Abmahnindustrie und Kulturflatrate

  1. Wer wie ich auf der anderen Seite des Waldes sitzt, sieht die Abmahnindustrie nicht mehr als den üblen Drachen.

    Ich bin Selbstverleger meines Buches, amerikanische Betrüger geben sich als mein Verleger aus, und zwar auch auf deutschen Webseiten, d.h. online-Buchläden. Manche online-Läden verweigern mir sogar die Richtigstellung, weil sie zu faul sind, in das ISBN Register zu schauen. Allen voran ist libri.de, die ihre Daten offensichtlich aus den in den USA und GB korrumpierten Databases beziehen – und dann andere Läden mit den falschen Daten automatisch füttern. Nach deren (und anderer) Weigerung, die Urheberangabe zu berichtigen, muss ich mich nun eines Abmahners bedienen und ich bin froh, dass ich wenigstens die deutschen Übeltäter so erreiche, hoffentlich.

    Natürlich liegt der Hase bei den Betrügern von THEOKLESIA LLC (Michigan, USA) im Pfeffer und den Katalogfirmen, die offensichtlich ihre Daten nicht mit dem ISBN Register abgleichen. Die Firma gibt sich bei sehr vielen Werken von Selbst- und Kleinverlegern unrechtmäßig als Verleger aus, weigert sich, ihre Fehler zu beseitigen und wenn ich anschreibe, bügeln sie mich ab. Wenn man nur mit Abmahnungen Berichtigungen erreichen kann, dann ist das doch die richtige Gesetzgebung.

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