Clubs und GEMA streiten über „Diskothekensterben“

Die Berliner Clubszene geht auf die Straße, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

C’n’B 2012 – Vom Urheberrecht im digitalen Zeitalter

„Richtiges Auffassen einer Sache und Missverstehen der gleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus“, so wird Franz Kafka von Christian Tjeben auf de:bug zitiert.

Gutenberg war ein Hacker

Der Journalist Matthias Spielkamp von irights erklärt in DR Radio Wissen, warum Piraten, Autoren, Musiker, Verleger und Drebuchschreiber einfach nicht zueinander finden. Herrlich anzuhören, wobei mich das nicht eben optimistisch stimmt.

Runde Tische zum Urheberrecht

Keine Ahnung, warum rechteckige Tische nicht genauso gut gegangen wären. Ein Resumé der Piratenpartei.

Kultur muss zirkulieren

Die PIRATEN haben das Vorurteil ausgeräumt, sie würden das »Urheberrecht abschaffen« oder »alles gratis« haben wollen, berichtet scharflinks.de und verweist auf die Webseite www.urheberrechtsdialog.de

Gefängnisstrafe für Raubkopien-Downloads in Japan

Japan ändert sein bestehendes Urheberrechtsgesetz, bloggt Hans-Christian Dirscherl auf pcwelt.de

Petition: Keine Auslieferung von Richard O’Dwyer an die USA wegen angeblichem Urheberrechts-Verstoß

Ein 24-jähriger Brite soll an die USA ausgeliefert werden, weil er auf seiner Webseite auf Copyright-Verstöße verlinkt hat, bloggt Andre Meister auf netzpolitik.org.

Gema wehrt sich gegen Klubkiller-Vorwürfe

Gema-Direktor Schmid sagte zu Klagen der Klubs über drastische Mehrkosten: Ich sehe es so, dass sie bislang viel zu wenig gezahlt haben, berichtet Zeit Online.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang Tangoparties. Kürzlich klagte ein Tanzlehrer über die horrenden Gebühren für eine Milonga. Das wirft die Frage auf, wieviele Tango-Musiker in Buenos Aires eigentlich Honorare von der Gema beziehen.

Geil, Lippenstift!

Im Hamburger Abendblatt legt Rapper Bushido seine differenzierte Meinung zu den Piraten und dem Urheberrecht dar und droht, selber in die Politik gehen zu wollen.

Urheberrechtsdialog Tag 3 – Forschung Schule Bildung

Die Debatte mit Bruno Kramm, Martin Delius, Andreas Baer, Dr. Wolf von Bermuth, Felix Schaumburg, Jöran Muuß-Merholz, Andi Popp, Sandra Schenk, Birgit Redelewski, Katharina Niemeyer, Kathie Wolters und Anke Domscheit-Berg kann man hier ansehen.

Urheberrechtsdialog Tag 2 – Autoren Journalisten Fotografen

Den Dialog der Piraten mit Autoren, Journalisten und Fotografen kann man hier ansehen.

Urheberrechtsdialog Tag 1 – Piratenpartei visits GEMA

Eine Diskussion mit Bruno Kramm, Daniel Neumann,Christopher Lauer, Christian Hufgard, Ben de Biel und Florian Blockesch in voller Länge auf youtube anzusehen. Den 2. Teil kann man hier ansehen.

Piratiger Urheberrechtsdialog

Über einen Dialog mit den Piraten über Creative Commons und Urheberrecht bloggt Stefan Meretz auf Keimform.de. Die Diskussion ist in voller Länge als Video verlinkt.

Zeit für eine Wende

Einen neuen Weg will die Buchbranche beim Urheberrecht gehen, teilt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in einer Pressemitteilung mit.

Wer bezahlt die Künstler?

Für Künstler, die von Live-Auftritten leben, bringt das Internet mehr Nutzen als Gefahren, berichten die Lübecker Nachrichten.

Kritik an Leistungsschutzrecht aus der Union

Das geplante Gesetz für einen besonderen Schutz von Verlagsprodukten im Internet stößt, so ein Bericht in der Stuttgarter Zeitung,  auch im Regierungslager auf Kritik

Aus für Acta ist peinlich für Brüssel

Das Ende von Acta  sieht die Financial Times begründet in einer beispiellosen Internetkampagne durch Netzaktivisten und Verbände.

Kein Copyright

Leonhard Dobusch setzt sich auf Netzpolitik.de ausführlich mit dem Buch von Joost Smiers und Marieke van Schijndel auseinander. Eine sehr lesenswerte Rezension. Das Buch selbst erschien 2009 unter Copyright beim Alexander-Verlag Berlin.

Die Fallstricke des Urheberrechts im Netz

Jeder kann Opfer einer Abmahnung werden – auch schon bei kurzen Zitaten längst verstorbener Autoren, berichtet das Handelsblatt. Die Zeitung, die selbst in erheblichem Maß die Medienschlacht rund um das Urheberrecht mit befeuert hat, klärt nun also über die Absurdität des Sachverhalts auf?

Man darf die Gratismentalität nicht hinnehmen

Sparen kann tödlich sein. Neumann ist davon überzeugt, dass das für die Kultur zutrifft, schreiben Tim Ackermann und Eckhard Fuhr nach einem Interview mit Kulturstaatsminister Neumann in der Welt Online.

Der Kulturstaatsminister postuliert in diesem Interview unter anderem, dass das Internet nur durch die kreativen Leistung von Urhebern attraktiv sei und – hier wird es abenteuerlich – dass diese Inhalte nur entstehen würden, wenn die Urheber finanziell honoriert würden. Seltsam, dass der Kulturstaatsminister so genau darüber Bescheid weiss, 1.) was die Nutzer des Internets attraktiv finden und 2.) warum Menschen an der Generierung von Internet-Inhalten teilnehmen.

Ich finde es schon einigermaßen erstaunlich, dass ein Kulturstaatsminister den Unterschied zwischen Gratis und Frei nicht kennt.

Kulturstaatsminister Neumann macht sich für die Kreativen stark

Kulturstaatsminister Bernd Neumann will beim Urheberrecht die Kreativen stärken, berichtet die Welt Online.

Das könnte er dadurch tun, dass er sich einmal mit dem Sinn und Zweck von Creative Commons-Lizenzen auseinandersetzt. Darüber hinaus könnte er sich mit den Hintergründen der Idee einer freien Kultur auseinandersetzen, statt munter über Gratiskultur zu plaudern und dem Kunsthandel Steuererleichterungen zu verschaffen. Das würde den Kreativen am meisten helfen.

Blöd halt, dass dies mit richtig Arbeit verbunden wäre.

A Constructive Proposal For Copyright Reform

We want to keep copyright for commercial purposes, but we want to set all non-commercial copying and use free, schreiben Christian Engström (Member of the European Parlament) und Rick Falkvinge in ihrem Buch The Case for Copyright Reform. Das Buch ist frei zugänglich und unter eine CC0-Lizenz (Copyleft) veröffentlicht.

Auszug aus dem Buch:

The Pirate Party does not want to abolish copyright; we want to
reform it. We want to keep copyright for commercial purposes, but
we want to set all non-commercial copying and use free.
This reform is urgent, as the attempts to enforce today’s ban
on non-commercial sharing of culture between private citizens are
threatening fundamental rights, such as the right to private communication,
freedom of information, and even the right to due process.
File sharing is when two private individuals send ones and zeros
to each other. The only way to even try to limit file sharing, is to introduce
surveillance of everybody’s private communication. There
is no way to separate private messages from copyrighted material
without opening the messages and checking the contents. Gone is
the postal secret, the right to communicate in private with your
lawyer or your web-cam flirt, or your whistle-blower protection if
you want to give a sensitive story to a journalist.
We are not prepared to give up our fundamental rights to enforce
today’s copyright. The right to privacy is more important than
the right of big media companies to continue to make money in the
same way as before, because the latter right does not even exist.
Today’s copyright also prevents or restricts many new and exciting
cultural expressions. Sampled music on MySpace, remixes on
YouTube, or why not a Wikipedia filled with lots of pictures and
music in the articles? Copyright legislation says no.

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