Kein Copyright

Leonhard Dobusch setzt sich auf Netzpolitik.de ausführlich mit dem Buch von Joost Smiers und Marieke van Schijndel auseinander. Eine sehr lesenswerte Rezension. Das Buch selbst erschien 2009 unter Copyright beim Alexander-Verlag Berlin.

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Die Fallstricke des Urheberrechts im Netz

Jeder kann Opfer einer Abmahnung werden – auch schon bei kurzen Zitaten längst verstorbener Autoren, berichtet das Handelsblatt. Die Zeitung, die selbst in erheblichem Maß die Medienschlacht rund um das Urheberrecht mit befeuert hat, klärt nun also über die Absurdität des Sachverhalts auf?

Man darf die Gratismentalität nicht hinnehmen

Sparen kann tödlich sein. Neumann ist davon überzeugt, dass das für die Kultur zutrifft, schreiben Tim Ackermann und Eckhard Fuhr nach einem Interview mit Kulturstaatsminister Neumann in der Welt Online.

Der Kulturstaatsminister postuliert in diesem Interview unter anderem, dass das Internet nur durch die kreativen Leistung von Urhebern attraktiv sei und – hier wird es abenteuerlich – dass diese Inhalte nur entstehen würden, wenn die Urheber finanziell honoriert würden. Seltsam, dass der Kulturstaatsminister so genau darüber Bescheid weiss, 1.) was die Nutzer des Internets attraktiv finden und 2.) warum Menschen an der Generierung von Internet-Inhalten teilnehmen.

Ich finde es schon einigermaßen erstaunlich, dass ein Kulturstaatsminister den Unterschied zwischen Gratis und Frei nicht kennt.

Kulturstaatsminister Neumann macht sich für die Kreativen stark

Kulturstaatsminister Bernd Neumann will beim Urheberrecht die Kreativen stärken, berichtet die Welt Online.

Das könnte er dadurch tun, dass er sich einmal mit dem Sinn und Zweck von Creative Commons-Lizenzen auseinandersetzt. Darüber hinaus könnte er sich mit den Hintergründen der Idee einer freien Kultur auseinandersetzen, statt munter über Gratiskultur zu plaudern und dem Kunsthandel Steuererleichterungen zu verschaffen. Das würde den Kreativen am meisten helfen.

Blöd halt, dass dies mit richtig Arbeit verbunden wäre.