Gema unterzeichnet Vertrag mit Karnevalsvereinen

Der Bund der Karnevalsvereine stellt der Gema zukünftig Narrenkappen im Ausgleich gegen Hellau-Rufe zur Verfügung. Ähnliches berichten die Westfälischen Nachrichten.

Narrenstück bei der Gema

Absurde Extrazahlungen hält Lutz Leichsenring (Sprecher der Berliner Clubcommission) für ein unverschämtes I-Tüpfelchen. Philip Volkmann-Schluck berichtet in der Berliner Morgenpost über Auseinandersetzungen der Narrenzunft mit der Gema.

Ich wusste gar nicht, dass dies zwei unterschiedliche Organisationen sind.

Wann ist geistiges Eigentum gerecht?

Viele philosophische Diskrepanzen in der Debatte ums Urheberrecht und die Legitimität des sogenannten Geistigen Eigentums entstammen Mißverständnissen, postuliert die Zeit Online. Eine überraschend unvoreingenommene Exkursion in die Ideengeschichte des Eigentums, der mich optimistisch in Bezug auf den Journalismus macht.

Unglue.it befreit Bücher

Während die Urheberrechtsdebatte manchmal skurrile Blüten treibt, zwischen den Rechten von Autoren und Künstlerinnen und den Interessen der Verwertungsindustrie nicht unterschieden wird, probieren andere einfach neue Modelle aus, die die Existenz von Autorinnen absichern und deren Werke als Commons nutzbar machen sollen, bloggt Brigitte Kratzwald auf gemeingueter.de.

Paulo Coelho: Das Urheberrecht ist eine Erfindung der Geschäftswelt, nicht der Autoren

Das Urheberrecht schütze das Geschäft und nicht die Urheber, sagt Paulo Coelho in einem sehr lesenswerten Interview mit der Zeit. Seine Idee, so der brasilianische Erfolgsautor,  sei die Idee des Teilens. Wenn du nicht teilst, dann existierst du auch nicht.

Schön finde ich an diesem Gespräch, dass es meine Lust auf Lesen revitalisiert. Fast schon wollte ich zum Wahlanalphabetismus konvertieren. Ich verliere nämlich die Lust am Lesen beim Verfolgen dieser geistlosen Debatte und dieser permanenten Selbstverstümmelung von Autoren, die sich freiwillig von Kulturschaffenden zu Produzenten geistigen Eigentums degradieren.

Loriots Tochter klagt gegen Biografie

Auch der Stern berichtet darüber. Man fragt sich natürlich zuerst, ob dies ein Scherz sein soll, aber Loriot soll ja schon zu Lebzeiten recht humorlos gewesen sein.

Debatte über Urheberrecht auf kläglichem Niveau

Christof Kerkmann klagt auf heise.de über das klägliche Niveau der Urheberrechtsdebatte.

Schulz: Nach ACTA das Urheberrecht neu denken

Der FDP-Internetexperte Jimmy Schulz äußert sich zum abgelehnten ACTA-Abkommen auf der Internetseite der FDP-Bundestagsfraktion.

Disco-Verband droht mit Klage gegen Gema

Der Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT) will gegen die Verwertungsgesellschaft Gema klagen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Geistiges Eigentum besser schützen!

Einen Gastkommentar zum geplanten Leistungsschutzrecht von Stephan Scherzer, dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlicht Bild.de. Die Konstruktion „Geistiges Eigentum“ wird hierbei selbstverständlich nicht hinterfragt. Scherzer geht davon aus, dass die Verbreitung von geistigem Eigentum Schaden anrichtet, der durch den Schutz des gesitigen Eigentums begrenzt werden soll.

Loriots Tochter klagt gegen Biografie

Wie die Tochter von Loriot ihren Vater durch Klagen gegen Wikipedia und den Münchner Riva-Verlag posthum in einen humorlosen Scherzrechteproduzenten transformiert, darüber berichtet Spiegel Online. Aber so ist das mit dem Humor. Wenn es um Geld geht, dann hört er auf, besonders bei den Erben.

FDP will Teile von Acta retten

Nur 39 der fast 700 Abgeordneten des EU-Parlaments stimmten in Straßburg für das internationale Vertragswerk Acta, berichtet die Welt Online. Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP will nun offenbar zumindest Teile der Vereinbarung retten, falls sie nicht vorher abgewählt wird.

Aus für Acta – das Internet macht Politik

Acta werde als Exempel dafür in die Geschichte eingehen, wie Politik im Internet-Zeitalter nicht mehr funktioniere, analysiert die Süddeutsche Zeitung.

Musikbranche hofft jetzt auf Initiativen zum Urheberrecht in Berlin

Ein Interview mit dem Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) Florian Drücke veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung. Drücke sagt, das Scheitern von Acta sei ein Signal in die falsche Richtung geht, zumal die Länder der EU bekanntlich besonders rohstoffarm sind.

Wir sind also in der EU den Ländern der 2. und 3. Welt gegenüber besonders benachteiligt und müssen deshalb unsere Dominanz durch das Urheberrecht schützen? Man fragt sich schon, wes Geistes Kind wir sind.

Generation Youtube bringt Acta zu Fall

Jonas Rest und Peter Riesbeck berichten in der Frankfurter Rundschau über einen Aufstand der Generation youtube, der Acta zunächst thematisiert und dann zu Fall gebracht habe.

Die Zeit nach Acta

Über das Scheitern des Urheberrechtsabkommen Acta berichtet Carsten Knop in der FAZ.

Acta-Urheberrechtsabkommen wird ad acta gelegt

Über die Ablehnung des heftig umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens Acta durch das Europäische Parlament berichtet die Süddeutsche Zeitung.

XO: Literarisch Besonderes unter Creative Commons Lizenz

Silke Helfrich beschreibt auf Commonsblog.de wie der Schriftsteller Francis Nenik im ed.cetera-Verlag ein neues Buch herausgegeben hat, „XO“ – und zwar unter CC-Lizenz.

Des einen Schutz, des anderen Freiheit

Das Handelsabkommen ACTA sei vor dem Scheitern, berichten Sina Fröhndrich, Verena Herb und Andreas Noll im Deutschlandfunk.

Urheberrecht ist kinderleicht!

Ich bin nicht sicher, ob dieser Videobeitrag auf bibliothekarisch.de Satire ist oder blanker Ernst. Die Kommentatoren wissen es auch nicht, glaube ich.

Gema will echte Namen oder Geld

Die Gema verklagt die Musikpiraten, die einen Sampler unter freier Lizenz herausgebracht haben, weil zwei der Musiker und Pseudonym erscheinen, berichtet der Spiegel Online. Sollen sie so weitermachen, denke ich. Ich glaube, das ist politisch ungeheuer effizient.

Braucht das Land einen Internet-Minister?

Diese Frage stellt Bild.de

Protest gegen die Gema mit stillen fünf Minuten

600 Clubs und Diskotheken in Deutschland haben aus Protest gegen die Gema für fünf Minuten die Musik abgedreht, berichtet die Süddeutsche Zeitung.