Sehr schöner Blogbeitrag von Bruno Kramm.

Bruno Kramm



Die Kommentare zu den einzelnen Beiträgen der 100 Köpfe befinden sich am Ende des Dokumentes.

Kommentar zu „Kreative, hört die Signale“

Bevor man sich im Detail mit der propagandistischen Großinquisition des Handelsblattes „Kreative hört die Signale“ und „Mein Kopf gehört mir“ auseinander setzen kann, muss man die Vorgeschichte beleuchten, aus welcher die Initiative zu dieser und noch vielen folgenden Beiträgen hervorging und die Fehlinformationen bewusst in Kauf nehmend, einsetzt.
Das Verlagshaus Gruner + Jahr hat bereits in der brancheninternen Publikation Musikwoche und dem angeschlossenen Mediabiz Portal in der Ausgabe Woche 12 die interne Kampagne „Kreativität schützen, Vielfalt bewahren“ vorgestellt. Man will mit dieser Kampagne die eigene Medienmacht in denn 500 angeschlossenen Publikationen nutzen und „ratlose und inaktive Politiker .., ihr kritikloses Eintreten für Providerinteressen, … die Meinungshoheit weniger Blogger …“ mit dem „O-Ton der Wut von Urhebern“ auf Kurs der … Kreativindustrie in ihrem Kampf um das Überleben und gegen…

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Weg mit dem Urheberrecht

Ein Interview mit Joost Smiers und Marieke van Schijndel zur Abschaffung des Urheberrechts und den seichten Entergewässern der Piraten sendete der Deutschlandfunk.

Bruno Kramm zum Urheberrecht

Über eine Veranstaltung der Piraten mit ihrem Bundesbeauftragten zum Urheberrecht Bruno Kramm zum Urheberrecht berichtet Thomas Göttinger in der Mittelbayerischen. Trotz der medientypischen Reserviertheit beim Thema Urheberrecht (man scheisst sich ja nicht selbst ins Bett) ist der Artikel ganz gut geschrieben und macht Interesse an Bruno Kramm.

Bundesregierung verlängert Schutzfristen im Urheberrecht

Es gehe im Wesentlichen darum, dass die Schutzfrist für Musikaufnahmen von 50 auf 70 Jahre seit Entstehen verlängert werden soll, bloggt Ilja Braun auf Digitale Linke. Es scheint, als laufe wieder einmal das Copyright für irgend eine Walt Disney-Produktion ab.

BILD verliebt sich in Agnes Krumwiede

In einer leidenschaftlichen Liebeserklärung huldigt die Bild-Online der Schönheit der Grünenpolitikerin Agnes Krumwiede, die mit Schmollmund bei einem feurigen Plädoier fürs Urheberrecht abgebildet wird. Ach ja, und der Googlekonzern finanziere Thinktanks, die das Urheberrecht in Frage stellen, informiert das Medium. Mit Google-Geld würden urheberrechtskritische Stimmen lauter – da muss ich doch gleich mal auf meinen Kontoauszug schauen.

Club der toten Dichter

In einer sehr schönen Glosse über die armen Poeten berichtet Markus Kompa auf Heise.de über die Unfriedenheit im Taxigewerbe, wegen eines plötzlichen Überangebots an Fahrern. Die auf den Taxi-Markt drängenden brotlosen Filesharing-Anwälte würden dort nun mit den selbsternannten Künstlern konkurrieren, die schon vorher da waren.