FDP will Teile von Acta retten

Nur 39 der fast 700 Abgeordneten des EU-Parlaments stimmten in Straßburg für das internationale Vertragswerk Acta, berichtet die Welt Online. Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP will nun offenbar zumindest Teile der Vereinbarung retten, falls sie nicht vorher abgewählt wird.

Man darf die Gratismentalität nicht hinnehmen

Sparen kann tödlich sein. Neumann ist davon überzeugt, dass das für die Kultur zutrifft, schreiben Tim Ackermann und Eckhard Fuhr nach einem Interview mit Kulturstaatsminister Neumann in der Welt Online.

Der Kulturstaatsminister postuliert in diesem Interview unter anderem, dass das Internet nur durch die kreativen Leistung von Urhebern attraktiv sei und – hier wird es abenteuerlich – dass diese Inhalte nur entstehen würden, wenn die Urheber finanziell honoriert würden. Seltsam, dass der Kulturstaatsminister so genau darüber Bescheid weiss, 1.) was die Nutzer des Internets attraktiv finden und 2.) warum Menschen an der Generierung von Internet-Inhalten teilnehmen.

Ich finde es schon einigermaßen erstaunlich, dass ein Kulturstaatsminister den Unterschied zwischen Gratis und Frei nicht kennt.

Kulturstaatsminister Neumann macht sich für die Kreativen stark

Kulturstaatsminister Bernd Neumann will beim Urheberrecht die Kreativen stärken, berichtet die Welt Online.

Das könnte er dadurch tun, dass er sich einmal mit dem Sinn und Zweck von Creative Commons-Lizenzen auseinandersetzt. Darüber hinaus könnte er sich mit den Hintergründen der Idee einer freien Kultur auseinandersetzen, statt munter über Gratiskultur zu plaudern und dem Kunsthandel Steuererleichterungen zu verschaffen. Das würde den Kreativen am meisten helfen.

Blöd halt, dass dies mit richtig Arbeit verbunden wäre.

Urheberrecht – kein Freibier für alle

Niemand hat dem Begriff Urheberrecht mehr Verhetzungspotenzial angeheftet als die Piratenpartei es getan hat, berichtet Stephan Thomae in Welt Online. Dass Medien, die ja eigentlich neutral über eine derartige Diskussion berichten sollten, selbst ein Key-Player im Geschäftsmodell Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung sind, bleibt dabei unerwähnt.

Wir brauchen ein zeitgemäßes Urheberrecht

Geistiges Eigentum muss auch in den Zeiten des Internets angemessen geschützt werden, meint Johannes Kahrs in Welt Online.

Urheberrechtsdebatte: Parteien sagen Umsonstkultur den Kampf an

Wer schützt geistiges Eigentum in Zeiten der Digitalisierung? Bislang hatte kaum eine Partei eine Antwort parat, schreibt Manuel Bewarder in der Welt.

Das Genöle der Autoren

Warum sind Schriftsteller, die im Netz nur „Internetgequassel“ sehen, eigentlich so negativ und bewegen sich nicht mehr in der digitalen Welt? fragt Thierry Chervel in der Welt.

Pop-Autor Jürgen Stark: „Schon die Nazis bekämpften das Urheberrecht“

Die Piraten mit ihrem dürren kleinen Programm stehen damit in unrühmlichster Tradition. Es war Adolf Hitler, der mit seinen deutschen Nazis erstmals das noch junge Urheberrecht mit Enteignung bekämpfte, zitiert die Welt den Pop-Autor Jürgen Stark.

Wirtschaft kämpft für das Urheberrecht

Ein angemessener Schutz geistigen Eigentums und damit des Urheberrechts bleibt ein Grundpfeiler unseres Rechtssystems, sagt Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zu Thomas Heuzeroth von der „Welt“.

Streit ums Urheberrecht: Politik räumt Versäumnisse ein

Die jüngste Eskalation im Streit ums Urheberrecht ist nach Einschätzung von Politikern auch in Zusammenhang mit Versäumnissen der Politik zu sehen, berichtet die Welt .

Mit Stalking schüchtert Anonymous Autoren ein

Seit Sonntag ist auf der Facebook-Seite der Hacker-Gruppe Anonymous ein interessantes Andachtsbild zu sehen: Teufel und Jesus messen in einem Armdrücken ihre Kräfte, berichtet die Welt.

Künstler gegen Piraten – 100 Prominente unterzeichnen Aufruf gegen Kostenlos-Kultur

In dem von der Wochenzeitung „Die Zeit“ und im Internet veröffentlichten Aufruf wird das Umgehen des Urheberrechts von den Künstlern als „Diebstahl“ angegriffen, berichtet die Welt.

Kreative wehren sich endlich gegen Piraten-Unfug

Der Schutz des geistigen Eigentums hat eine neue Lobby: die Intellektuellen, schreibt Ulf Poschardt in der Welt.

Sänger der Village People erreicht Grundsatzurteil zum Urheberrecht

Ein Gericht in Kalifornien wies eine Klage von Musikverlagen ab, die Victor Willis das Rechte an 33 unter Vertrag geschriebenen Liedern absprachen, berichtet die Welt.

Das Elend der Utopie und die Piratenpartei

Die Utopie hat im 20. Jahrhundert ihre Unschuld verloren, schreibt Richard Herzinger auf Welt Online.

Bibliotheksverband mahnt wissenschaftsfreundlicheres Urheberrecht an

Der Deutsche Bibliotheksverband habe sich für ein wissenschafts- und bildungsfreundlicheres Urheberrecht ausgesprochen, berichtet die Welt Online.

Piraten wollen mit Künstlern neues Urheberrecht entwickeln

Die Piratenpartei will den Streit mit Künstlern um das Urheberrecht entschärfen, berichtet die Welt Online.

„Piraten kommen vom Kindergarten in die Politik“

Die auf Dauer einzige Möglichkeit zur „Wertschöpfung“ ist die Bezahlung der einzelnen Aufführung beziehungsweise Nutzung des betreffenden Musikwerks, sagt Wolfgang Rihm in Welt Online.

Auch Risiko muss honoriert werden

Ein Gespenst geht um in Deutschland: Das Urheberrecht, schreibt Jo Lendle in der Welt.

Deutsche Musikbranche stoppt Abwärtstrend

Der Gesamtumsatz der Branche wuchs im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro, berichtet Welt Online.

Als Jan Delay Netzklau noch nicht schwanzlos fand

Rapper sind Menschen, die versaute Sachen sagen und damit reich werden, schreibt Lucas Wiegelmann in Welt Online.

Wegweisendes Urteil zum Urheberrecht erwartet

Die Entscheidung des Hamburger Landgerichts im Streit um das Urheberrecht im Netz wird wegweisend sein, schreiben Christof Kerkmann und Peter Zschunke in der Welt.

Steinmeier will schärfere Auseinandersetzung mit Piratenpartei

Mit ihrer strikten Haltung zum Urheberrecht „gefährden die Piraten die Existenzgrundlage vieler Kreativer“, sagt Frank-Walter Steinmeier der Tageszeitung Die Welt.

Die Leute sind keinen Grad schlauer durchs Internet

Hamburg-Heiner ist Sven Regeners gutes Gewissen, Stichwortgeber und Nervensäge in einem, schreibt Matthias Wulff in der Welt.