Die Fallstricke des Urheberrechts im Netz

Jeder kann Opfer einer Abmahnung werden – auch schon bei kurzen Zitaten längst verstorbener Autoren, berichtet das Handelsblatt. Die Zeitung, die selbst in erheblichem Maß die Medienschlacht rund um das Urheberrecht mit befeuert hat, klärt nun also über die Absurdität des Sachverhalts auf?

Urheberrecht – kein Freibier für alle

Niemand hat dem Begriff Urheberrecht mehr Verhetzungspotenzial angeheftet als die Piratenpartei es getan hat, berichtet Stephan Thomae in Welt Online. Dass Medien, die ja eigentlich neutral über eine derartige Diskussion berichten sollten, selbst ein Key-Player im Geschäftsmodell Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung sind, bleibt dabei unerwähnt.

Urheberrecht – Hohe Abmahngebühren in der Kritik

Anwaltskanzleien mahnen Verstöße gegen das Urheberrecht ab und verlangen dafür oft viele hundert Euro, schreibt Thomas Wüpper in der Stuttgarter Zeitung.

Auswege für die Kunst

Rechtsexperte Lambert Grosskopf in der Kreiszeitung über den Streit um das Urheberrecht und neue Verwertungsmodelle

Urheberrecht – Kampf dem Abmahnwahn

Im Jahr 2009 wird ein Kölner Polizist abgemahnt, weil über seinen heimischen Internetanschluss 3749 Musikstücke zum Download angeboten wurden, berichtet die Financial Times Deutschland.

Urheberrecht: Teuren Abmahn-Ärger vermeiden

test.de erklärt, was im Internet verboten ist und wie sich Betroffene gegen eine Abmahnung wehren, schreibt Stiftung Warentest.

Urheberrecht: Zwischen Abmahnindustrie und Kulturflatrate

Das Urheberrecht sei zu einem „Vernichtungsrecht zugunsten privater Verwerter“ verkommen, zitiert Stefan Krempl auf Heise.de den Hörstückautor Alban Nikolai Herbst.

Abmahnungen verschiedener Kanzleien wegen Urheberrecht

Abmahnungen durch Anwaltskanzleien wegen Filesharing nehmen wieder verstärkt zu, berichtet die AID24 Rechtsanwaltskanzlei in einer Pressemitteilung.

FDP mahnt Union ab

Die Kritik aus der Union gegen ein Gesetz zur Abmahnabzocke im Internet hält an, berichtet die TAZ.

Regierung will Abmahnunwesen stoppen

Die Bundesregierung will den Abmahnwahn durch spezialisierte Anwaltskanzleien einschränken, berichtet das Handelsblatt.

Angst vor Abmahnungen im Netz

Das Facebook-Profil eines durchschnittlichen 16-Jährigen sei wegen der zahlreichen, womöglich unbewusst begangenen Urheberrechtsverstöße 10 000 Euro an Strafzahlungen und Abmahngebühren „wert“, zitiert Jan Georg Plavec in der Stuttgarter Zeitung den Anwalt für Medienrecht Christian Solmecke.

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Sie ist da: Die erste Facebook-Abmahnung wegen eines fremden Fotos an der Pinnwand

Wir trauten unseren Augen kaum, als wir am Wochenende ein Schreiben auf den Tisch bekamen, mit der die öffentliche Zugänglichmachung (§ 19a UrhG) eines Lichtbilds auf Facebook abgemahnt wird, schreibt Arno Lampmann auf dem Blog seiner Kanzlei.

Ein Klick – zack, Hunderte Euro weg

Das deutsche Urheberrecht verträgt sich nicht mit dem Internet, schreibt Ole Reißmann auf Spiegel Online.