Schulz: Nach ACTA das Urheberrecht neu denken

Der FDP-Internetexperte Jimmy Schulz äußert sich zum abgelehnten ACTA-Abkommen auf der Internetseite der FDP-Bundestagsfraktion.

FDP will Teile von Acta retten

Nur 39 der fast 700 Abgeordneten des EU-Parlaments stimmten in Straßburg für das internationale Vertragswerk Acta, berichtet die Welt Online. Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP will nun offenbar zumindest Teile der Vereinbarung retten, falls sie nicht vorher abgewählt wird.

Aus für Acta – das Internet macht Politik

Acta werde als Exempel dafür in die Geschichte eingehen, wie Politik im Internet-Zeitalter nicht mehr funktioniere, analysiert die Süddeutsche Zeitung.

Musikbranche hofft jetzt auf Initiativen zum Urheberrecht in Berlin

Ein Interview mit dem Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI) Florian Drücke veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung. Drücke sagt, das Scheitern von Acta sei ein Signal in die falsche Richtung geht, zumal die Länder der EU bekanntlich besonders rohstoffarm sind.

Wir sind also in der EU den Ländern der 2. und 3. Welt gegenüber besonders benachteiligt und müssen deshalb unsere Dominanz durch das Urheberrecht schützen? Man fragt sich schon, wes Geistes Kind wir sind.

Generation Youtube bringt Acta zu Fall

Jonas Rest und Peter Riesbeck berichten in der Frankfurter Rundschau über einen Aufstand der Generation youtube, der Acta zunächst thematisiert und dann zu Fall gebracht habe.

Die Zeit nach Acta

Über das Scheitern des Urheberrechtsabkommen Acta berichtet Carsten Knop in der FAZ.

Acta-Urheberrechtsabkommen wird ad acta gelegt

Über die Ablehnung des heftig umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens Acta durch das Europäische Parlament berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Des einen Schutz, des anderen Freiheit

Das Handelsabkommen ACTA sei vor dem Scheitern, berichten Sina Fröhndrich, Verena Herb und Andreas Noll im Deutschlandfunk.

Aus für Acta ist peinlich für Brüssel

Das Ende von Acta  sieht die Financial Times begründet in einer beispiellosen Internetkampagne durch Netzaktivisten und Verbände.

Künstler mit Verlustängsten

In einer Diskussionsrunde über das Urheberrecht hat die Existenzangst der Urheber und die Angst vor dem Verlust der Rechte am eigenen Werk durch das Internet überwogen, berichtet Jörg Thoma auf golem.de

Acta benachteiligt Entwicklungsländer

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), so dessen Vertreter, teile die Ansicht nicht, dass der Generika-Handel durch Acta zu Ungunsten der Entwicklungsländer erschwert würde, gibt der Deutsche Bundestag zu Protokoll. Die Frage des Saatgutbereiches hingegen habe man anfangs nicht näher betrachtet, werde hier jedoch „zukunftsgerichtet etwas nervös“.

Bundesrat legt umstrittenes ACTA-Abkommen auf Eis

Der [schweizer] Bundesrat will das umstrittene ACTA-Abkommen gegen Fälschungen und Internetpiraterie nun doch nicht unterzeichnen, berichtet der Blick.

ACTA: Anhörung im Deutschen Bundestag

Im Bundestag fand heute die Anhörung zur Petition gegen ACTA statt, die im Frühjahr dieses Jahres von 61.305 Bürgern mitgezeichnet wurde, berichtet Markus Beckedahl auf netzpolitik.org.

vox:publica – Urheberrecht

Die Debatte über das Urheberrecht im Internet wird längst auch außerhalb des Netzes geführt, berichtet Christian Bollert auf detector:fm.

Vor dem Parteitag der Piraten: Verbände fordern mehr Schutzrechte

Die Verlegerverbände verlangen ein Leistungsschutzrecht und der BDI das Acta-Abkommen, bloggt Jan Hauser für die FAZ.

Karl: „Geistiges Eigentum ist auch Eigentum“

Die [österreichische] Justizministerin Beatrix Karl will eine Festplattenabgabe und ein Leistungsschutzrecht für Verlage, berichtet die Presse.

Acta vor dem Aus

Das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen Acta steht praktisch vor dem Aus, schreibt Ruth Reichstein in der TAZ.

G-8-Staaten sollen an neuem Piraterie-Abkommen arbeiten

Die Bürgerrechtsorganisation EDRI hat ein angebliches Dokument aus dem G-8-Umfeld veröffentlicht: Deutschland, die USA und anderen Staaten sollen an einem neuen Abkomman à la Acta arbeiten, schreibt Der Spiegel.

Leak: G8 bereitet die Post-ACTA Ära vor

European Digital Rights hat heute ein G8-Dokument geleakt (pdf), welches sehr wahrscheinlich die Post-ACTA Ära vorbereitet, berichtet Kirsten Fiedler auf netzpolitik.org.

Is the G8 already working on a new ACTA?

A leaked G8 (Canada, France, Germany, Italy, Japan, Russia, the UK and USA) document gives the strongest indication yet that the leading countries behind ACTA are working on the basis that the Agreement is now in serious trouble and needs to be fundamentally re-thought and re-worked – and in its current form even abandoned, berichtet European Digital Rights.

Warum ACTA-Gegner Internet-Egoisten sind

Das Urheberrecht halten sie für veraltet. In Wirklichkeit geht es ihnen nur um kostenlose Raubkopien, meint Markus Reiter im Deutschlandradio Kultur.

Das Unbehagen am Copyright

Medienkonzerne und Markenhersteller drängen auf den Schutz ihrer Rechte vor Produktpiraten, Nutzer von Kopien wollen sich nicht kriminalisieren lassen. Die Urheber spielen in diesem Konzert bloss die zweite Geige. Ihr gutes Recht zählt wenig, verglichen mit ihrem Marktwert, schreibt Joachim Günter in der NZZ.

Acta oder der Schutz der Raubritter

Die Lobby der Unterhaltungsindustrie war offensichtlich so groß, dass Acta unter Ausschluss der Öffentlichkeit zur Unterschriftsreife gebracht wurde, schreiben Volker Grossmann und Guy Kirsch in der FAZ.

„Wir brauchen ein Recht auf digitale Privatkopie“

Das Urheberrecht muss für das digitale Zeitalter reformiert werden sagt Peter Tauber in der Süddeutschen Zeitung.

Warum wir eine Debatte über das Urheberrecht brauchen

„Acta bedroht meinen natürlichen Lebensraum“, zitiert Dirk von Gehlen in der Süddeutschen Zeitung einen jungen Mann.