Sternstunden des Lobbyismus

Manfred Gillig-Degrave, Chefredakteur der MusikWoche, beklagt verschiedene Überlegungen bei den Grünen zu einer sogenannten Fairness-Pauschale und der Tatsache, dass sich SPD-Politiker auf irgendwelchen Parties kritisch zur Gema geäußert hätten. Er denkt offenbar, aufgrund der „viele Millionen teuren Verschiebung der Flughafeneröffnung“ habe die SPD die Legitimation zu politischen Äußerungen verloren. Die Aussage, dass GEMA & Co reformiert und demokratisiert gehören und die Verteilung der Einnahmen gerechter und transparenter erfolgen müsse hält er für „Stuss“. Eine Quellenangabe zu dem Zitat macht er leider nicht.

Interessantes Detail am Rande: „Mit einem Abo können Sie diesen Artikel kommentieren.“ Ein interessantes neues Geschäftsmodell. Meinungsäußerung gegen Geld. Sorry, Herr Gillig-Degrave, da kommentiere ich Ihren Artikel doch lieber in meinem eigenen Blog.

BILD verliebt sich in Agnes Krumwiede

In einer leidenschaftlichen Liebeserklärung huldigt die Bild-Online der Schönheit der Grünenpolitikerin Agnes Krumwiede, die mit Schmollmund bei einem feurigen Plädoier fürs Urheberrecht abgebildet wird. Ach ja, und der Googlekonzern finanziere Thinktanks, die das Urheberrecht in Frage stellen, informiert das Medium. Mit Google-Geld würden urheberrechtskritische Stimmen lauter – da muss ich doch gleich mal auf meinen Kontoauszug schauen.

Die Piraten verstehen nicht: Es geht hier um Menschenrechte

Die Auflösung des Rechts auf Schutz geistigen Eigentums wäre ein Verstoß gegen die Menschenrechte, sagt kulturpolitischen Sprecherin der Grünen Agnes Krumwiede im Interview mit der FAZ.

Keine Angst vor dem Shitstorm

Die Rechte von Urhebern, Künstlern und Kreativen müssen geschützt werden, so die grüne Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede in der TAZ.