Piratiger Urheberrechtsdialog

Über einen Dialog mit den Piraten über Creative Commons und Urheberrecht bloggt Stefan Meretz auf Keimform.de. Die Diskussion ist in voller Länge als Video verlinkt.

Wo Kühe weiden und Urheber grasen

Wir plädieren für ein Nebeneinander unterschiedlicher Formen. Urheberrecht darf nicht bedeuten, dass die Produktion von geistigen Inhalten gegen Geld die einzig zulässige ist, wird Silke Helfrich in der FAS zitiert.

Im Garten der Gemeinschaft

Ob Urheberrecht oder Kapitalismus insgesamt – kann die Autorität durch schleichenden Widerstand erodieren?, fragte Felix Stephan am 22. Mai 2012 im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.

„Wir sind die Urheber“: Tot war der Autor nie

Der ZEIT-Aufruf versucht, einen Keil zwischen die Kreativen zu treiben, schreiben Gerald Raunig und Felix Stalder in der Zeit.

Wozu Geistiges Eigentum?

Das geistige Eigentum kann mir gestohlen bleiben, bloggt Jakob B. auf commonsblog.de

Geistiges Eigentum und Freie Partizipation. Ein Blick auf den Januskopf der Urheberrechtsdebatte aus Commons-Perspektive.

Autoren und Leser trinken aus zwei verschiedenen Quellen, die jedoch untrennbar miteinander verbunden sind.

Aus Commons-Perspektive betrachtet ist Kultur eigentlich ein bilaterales Ressourcen-Erhaltungs-Problem. Die Gesellschaft nutzt die nicht-rivale Ressource Kultur, denn Kultur ist ein grundlegender Baustein der menschlichen Zivilisation. Kultur ist eine nicht-rivale Ressource, denn sie wird nicht weniger, indem man sie nutzt. Im Gegenteil: Ein Film ohne Zuschauer ist nichts, ein Buch ohne Leser irrelevant und ein Musikstück ohne Hörer für die Katz.

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Wie erwirbt der Mensch Wissen, wie wendet er es an und wie behandelt das Recht diesen Vorgang?

Erwerb und Produktion von Wissen beruhen nicht allein auf den Leistungen Einzelner, sondern entstehen im gesellschaftlichen Austausch, boggt Eckhard Höffner auf irights.info.

Ideen als Gemeingüter – ein Konzept für den Streit um die Urheberrechte?

Ein Gespräch mit der Publizistin Silke Helfrich führte Stephan Karkowsky in WDR5. Die Sendung gibt es hier zum download.

Geistiges Eigentum

Geistiges Eigentum? Diese Wortkombination hat das Zeug dazu in dem Olymp der 100 blödsinnigsten Begriffe aller Zeiten aufgenommen zu werden, meint Jakob B auf commonsblog.de .

Die Freiheit nehm ich dir

Sollen Investoren entscheiden, wie frei Menschen kommunizieren? Ist die Marktwirtschaft das beste System für Urheber und Publikum?, fragt Konrad Lischka im Spiegel in einem Bericht über die Internetmesse re:publica.

Die Grundlagen einer langlebigen, commonsbasierten Informationsproduktion

Hinsichtlich des Umfangs und der Nachhaltigkeit von Kooperation in einem Netzwerk gibt es zwei Herausforderungen: die Organisation des Netzwerks und die Beziehung zwischen der Wirtschaft und den Gemeinschaften, aus denen das Netzwerk besteht, schreibt Philippe Aigrain auf S. 390 in Commons. Für eine Politik jenseits von Markt und Staat. Das im Transcript Verlag erschienene Buch mit über 90 Autoren aus aller Welt wurde unter einer Creative-Commons-Lizenz »BY SA 3.0. unported«-Lizenz veröffentlicht.

Das Patentrecht gehört genauso auf den Prüfstand wie das Urheberrecht

“In der Industrie werden 3D-Drucker schon seit längerem eingesetzt. Auch für Zuhause gibt es schon einige Open-Source-Geräte, die immaterielle, digitale Designs per Knopfdruck in die Kohlenstoffwelt überführen. Der große Durchbruch der Technologie auf dem Massenmarkt blieb bisher aus. In diesem Jahr soll sich das ändern. Weltweit entstehen kleine Unternehmen, die ihre 3D-Drucker-Modelle im Crowdfunding-Prinzip an die bastelwillige Masse bringen wollen. Eine Verbreitung der Technologie könnte die Industrie und Produktion, sogar die Wirtschaft wie wir sie kennen, komplett verändern. Die Urheberrechtsdebatten der vergangenen Jahre wirken bei dieser Aussicht fast wie eine unterhaltsame Kurzgeschichte”, sagt die Commons-Expertin Silke Helfrich im Interview mit Deutschland Radio Kultur.

„Die Allmende ist nicht kostenlos“

Wovon wollen Ihre Autoren leben?, fragt Heike Holdinghausen Silke Helfrich in der TAZ.

Creative Commons – Die Wissensallmende in unsere Hände nehmen

Die Wissensallmende wird seit langem schlecht behandelt. Vielleicht seit jeher. Die konkreten Bedingungen dieser nachlässigen Handhabe änderten sich im Laufe der Jahrzehnte, Jahrhunderte und Jahrtausende, aber erst der Boom digitaler Netze brachte eine Wende. Er eröffnete unzählige neue Möglichkeiten, unsere kreative und kulturelle Freiheit zu entfalten. Interaktionen, die bislang vom Urheberrecht beschränkt waren – das Urheberrecht ist übrigens ein wesentlicher Bestandteil dieses schlechten Umgangs mit den Commons –, entwickelten sich explosionsartig und führten zu ganz neuen Formen gesellschaftlicher, demokratischer und ökonomischer Schaffung von Werten, schreibt Mike Linksvayer in Commons – Für eine Politik jenseits von Markt und Staat.

Dieses Buch wurde von Silke Helfrich und der Heinrich-Böll-Stiftung unter einer Creative-Commons-Lizenz »BY SA 3.0. unported« herausgegeben und ist im Transcript-Verlag erschienen.

Wissen ist das Wasser des Geistes

Was richtig für Wasser ist, trifft auch für Wissen und Information zu: Sie sollen nicht Gegenstände privaten exklusiven Eigentums sein. Dies ist ein grundlegendes ethisches Postulat. Aber auch hier sieht die Realität anders aus: Wissen ist bis in die Gegenwart hinein immer wieder Gegenstand privater Aneignung gewesen. Dahinter standen das Konzept und der Anspruch auf private intellektuelle Eigentumsrechte, schreibt Rainer Kuhlen in Commons. Für eine Politik jenseits von Markt und Staat.

Die 90 Autoren und die Herausgeber (Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung) haben ihr Urheberrecht genutzt, um ihre Beiträge in Zusammenarbeit mit dem Transcript-Verlag unter einer Creative Commons CC BY SA 3.0 Lizenz zu veröffentlichen. Man kann es hier kaufen oder völlig legal downloaden.