Wann ist geistiges Eigentum gerecht?

Viele philosophische Diskrepanzen in der Debatte ums Urheberrecht und die Legitimität des sogenannten Geistigen Eigentums entstammen Mißverständnissen, postuliert die Zeit Online. Eine überraschend unvoreingenommene Exkursion in die Ideengeschichte des Eigentums, der mich optimistisch in Bezug auf den Journalismus macht.

Geistiges Eigentum besser schützen!

Einen Gastkommentar zum geplanten Leistungsschutzrecht von Stephan Scherzer, dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlicht Bild.de. Die Konstruktion „Geistiges Eigentum“ wird hierbei selbstverständlich nicht hinterfragt. Scherzer geht davon aus, dass die Verbreitung von geistigem Eigentum Schaden anrichtet, der durch den Schutz des gesitigen Eigentums begrenzt werden soll.

Urheberrecht ist kinderleicht!

Ich bin nicht sicher, ob dieser Videobeitrag auf bibliothekarisch.de Satire ist oder blanker Ernst. Die Kommentatoren wissen es auch nicht, glaube ich.

Man darf die Gratismentalität nicht hinnehmen

Sparen kann tödlich sein. Neumann ist davon überzeugt, dass das für die Kultur zutrifft, schreiben Tim Ackermann und Eckhard Fuhr nach einem Interview mit Kulturstaatsminister Neumann in der Welt Online.

Der Kulturstaatsminister postuliert in diesem Interview unter anderem, dass das Internet nur durch die kreativen Leistung von Urhebern attraktiv sei und – hier wird es abenteuerlich – dass diese Inhalte nur entstehen würden, wenn die Urheber finanziell honoriert würden. Seltsam, dass der Kulturstaatsminister so genau darüber Bescheid weiss, 1.) was die Nutzer des Internets attraktiv finden und 2.) warum Menschen an der Generierung von Internet-Inhalten teilnehmen.

Ich finde es schon einigermaßen erstaunlich, dass ein Kulturstaatsminister den Unterschied zwischen Gratis und Frei nicht kennt.

Kulturstaatsminister Neumann macht sich für die Kreativen stark

Kulturstaatsminister Bernd Neumann will beim Urheberrecht die Kreativen stärken, berichtet die Welt Online.

Das könnte er dadurch tun, dass er sich einmal mit dem Sinn und Zweck von Creative Commons-Lizenzen auseinandersetzt. Darüber hinaus könnte er sich mit den Hintergründen der Idee einer freien Kultur auseinandersetzen, statt munter über Gratiskultur zu plaudern und dem Kunsthandel Steuererleichterungen zu verschaffen. Das würde den Kreativen am meisten helfen.

Blöd halt, dass dies mit richtig Arbeit verbunden wäre.

Kulturstaatsminister lobt Deutsche Content Allianz

Kreativität und geistiges Eigentum sind die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts, sagt der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. Jürgen Doetz laut presseportal.de.

CDU fordert harte Strafen für Urheberrechtsverletzer

Krings fordert von der Bundesjustizministerin die Einführung eines neuen Straftatbestandes zum Schutz des geistigen Eigentums, was in der Praxis Geld- und Haftstrafen für Raubkopierer bedeutet, bloggt Uwe auf Rentner News.