Wo Kühe weiden und Urheber grasen

Wir plädieren für ein Nebeneinander unterschiedlicher Formen. Urheberrecht darf nicht bedeuten, dass die Produktion von geistigen Inhalten gegen Geld die einzig zulässige ist, wird Silke Helfrich in der FAS zitiert.

Ideen als Gemeingüter – ein Konzept für den Streit um die Urheberrechte?

Ein Gespräch mit der Publizistin Silke Helfrich führte Stephan Karkowsky in WDR5. Die Sendung gibt es hier zum download.

Wissen ist das Wasser des Geistes

Was richtig für Wasser ist, trifft auch für Wissen und Information zu: Sie sollen nicht Gegenstände privaten exklusiven Eigentums sein. Dies ist ein grundlegendes ethisches Postulat. Aber auch hier sieht die Realität anders aus: Wissen ist bis in die Gegenwart hinein immer wieder Gegenstand privater Aneignung gewesen. Dahinter standen das Konzept und der Anspruch auf private intellektuelle Eigentumsrechte, schreibt Rainer Kuhlen in Commons. Für eine Politik jenseits von Markt und Staat.

Die 90 Autoren und die Herausgeber (Silke Helfrich und die Heinrich-Böll-Stiftung) haben ihr Urheberrecht genutzt, um ihre Beiträge in Zusammenarbeit mit dem Transcript-Verlag unter einer Creative Commons CC BY SA 3.0 Lizenz zu veröffentlichen. Man kann es hier kaufen oder völlig legal downloaden.