Unser aller Blick ist von einer ausklingenden Ära geprägt

Eine hervorragende Rede zum Urheberrecht von Wolfgang Blau, dem Chefredakteur von Zeit Online, kann man hier nachhören. Der Ton ist anfangs etwas dürftig, wird dann aber sehr gut.
http://youtu.be/3wGjsLHoxl8 .

Geistiges Eigentum besser schützen!

Einen Gastkommentar zum geplanten Leistungsschutzrecht von Stephan Scherzer, dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlicht Bild.de. Die Konstruktion „Geistiges Eigentum“ wird hierbei selbstverständlich nicht hinterfragt. Scherzer geht davon aus, dass die Verbreitung von geistigem Eigentum Schaden anrichtet, der durch den Schutz des gesitigen Eigentums begrenzt werden soll.

Kritik an Leistungsschutzrecht aus der Union

Das geplante Gesetz für einen besonderen Schutz von Verlagsprodukten im Internet stößt, so ein Bericht in der Stuttgarter Zeitung,  auch im Regierungslager auf Kritik

Heftige Debatte um Leistungsschutzrecht

Die Diskussion um das Leistungsschutzrecht erhitzt die Gemüter, berichtet RP Online.

Ein Sicherheitsschirm für den Journalismus

Ein „Leistungsschutzrecht“ ist – endlich – auf dem Weg, meint Dieter Schnaas in der Wirtschaftswoche.

Diskussionspapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zum Urheberrecht in der digitalen Gesellschaft

Sowohl die Wahrung des geistigen Eigentums als auch die Freiheit der Kommunikation im Internet sind wichtig, ist auf Blogfraktion.de zu lesen.

Urheberrecht – Schwarz-Gelb einigt sich auf Leistungsschutzrecht

Das Justizministerium arbeitet an einem Leistungsschutzrecht, das sich viele Zeitungsverleger wünschen. Befürchtungen der Kritiker scheinen sich dabei zu bewahrheiten, berichtet Kai Biermann in Zeit Online. Die in diesem Artikel diskutierte Praxis der Snippets und Zitate interessiert mich natürlich besonders, da das Thema auch diesen Blog betrifft.

Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht „im Prinzip fertig“

Der Gesetzentwurf für das Leistungsschutzrecht soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden, berichtet die Berliner Morgenpost.

Künstler mit Verlustängsten

In einer Diskussionsrunde über das Urheberrecht hat die Existenzangst der Urheber und die Angst vor dem Verlust der Rechte am eigenen Werk durch das Internet überwogen, berichtet Jörg Thoma auf golem.de

Vor dem Parteitag der Piraten: Verbände fordern mehr Schutzrechte

Die Verlegerverbände verlangen ein Leistungsschutzrecht und der BDI das Acta-Abkommen, bloggt Jan Hauser für die FAZ.

Karl: „Geistiges Eigentum ist auch Eigentum“

Die [österreichische] Justizministerin Beatrix Karl will eine Festplattenabgabe und ein Leistungsschutzrecht für Verlage, berichtet die Presse.

Ausgepresst wie eine Zitrone: Verlage klauen den Journalisten die Urheberrechte

Vor diesem Hintergrund fordert nun der Journalistenverband impressum ein gesetzliches Recht auf faire Entschädigung, schreibt Beatrice Gurzeler auf Medienwoche.

Das nebulöse Leistungsschutzrecht im Unterausschuss Neue Medien

Die Koalition erscheint diffus, ob sie das Leistungsschutzrecht nun will, wenn ja, in welcher Form – oder doch nicht, schreibt David Pachali auf IGEL.

Urheberrecht: Entscheidung für Verwerter

Und eine Entscheidung gegen Urheber sowie Nutzer. Eine solche Entscheidung hat gestern ein Ausschuss der Bundesregierung getroffen, indem er sich für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Netz entschied. iRights.info titelt: „Schwarzer Tag für das Urheberrecht – Lobbyismus setzt sich vorerst durch“, während Netzpolitik.org schreibt: „Axel Springer kauft Leistungsschutzrecht bei Koalition“. Selbst der Verband freier Journalisten „Freischreiber“ ist gegen ein Leistungsschutzrecht, da es die Journalisten gegenüber den Verwertern benachteiligt. Noch offensichtlicher können die wenigen großen Verlage ihre Gesetze bald nicht mehr kaufen… , bloggt Bernhard Schillo auf Musikdieb.de.

Der „dritte Korb“ darf kein Maulkorb für Urheber werden

Die Verwerter versuchten – auch beim Leistungsschutzrecht – sich in die Rolle der eigentlichen Urheber zu drängen, schreibt David Pachali auf IGEL.

Kulturen des Urheberrechts: Reto Hilty beim Netzpolitischen Kongress

Tatsächlich durch das Urheberrecht geschützt werden jene, welche das Urheberrecht in ihren Händen halten. Und das ist keineswegs der kreative Mensch selbst, sagt Reto Hilty, Direktor des Max-Planck Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht in München in einer bemerkenswerten Rede auf youtube.